Autoren

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Edgar-Pierre Jacobs, der neben Hergé, Jacques Martin und Bob de Moor zur ersten Generation belgischer Comic-Zeichner gehört, wurde 1904 in Brüssel geboren. Jacobs strebte ursprünglich eine Theaterlaufbahn an, verdiente sich aber schon als Sechzehnjähriger sein erstes Geld mit dem Anfertigen von Illustrationen für Warenhauskataloge. Im Kriegsjahr 1942 wurde die Arbeit am Theater unmöglich, und Jacobs wurde in der Redaktion des Jugendmagazins “Bravo” in der Hoffnung vorstellig, den einen oder anderen Gelegenheitsjob als Illustrator zu ergattern. Zu seiner Überraschung stellten ihm die Redakteure aufgrund seiner Fähigkeiten regelmäßige Aufträge in Aussicht; so führte Jacobs unter anderem für kurze Zeit “Flash Gordon” von Alex Raymond weiter, als die Fortsetzungen des Strips aus den USA kriegsbedingt ausblieben. Als die deutschen Besatzer “Flash Gordon” ganz verboten, legte Jacobs der “Bravo”-Redaktion als Ersatz einen eigenen Science-Fiction-Comic vor: “Die U-Strahlen”; der als Album erst 1974 nachgedruckt wurde (dt. bei CARLSEN COMICS). Am 1. Januar 1944 wurde Jacobs der erste Angestellte Hergés. Er assistierte dem Schöpfer von “Tim und Struppi” bei der Umarbeitung seiner älteren Arbeiten auf ein neues Format und bei der Kolorierung der bisher schwarzweißen Seiten. 1946 gehörte Jacobs neben Hergé, Jacques Laudy und Paul Cuvelier zu den Mitbegründern der Zeitschrift “Tintin”. In deren erster Nummer erschien die erste Folge von Jacobs” Serie “Blake und Mortimer”, die wegen ihrer überzeugenden Atmosphäre stilprägend für den europäischen Comic wurde. Bis 1966 schrieb und zeichnete Jacobs lediglich sieben Geschichten um seine beiden Helden; der erste Teil der achten Episode, “Die drei Formeln des Professor Sato”, ließ sogar bis 1971 auf sich warten. Anschließend erkrankte Jacobs schwer, und obwohl er bis zu seinem Tod im Jahre 1987 an der Fortsetzung der Geschichte arbeitete, blieb das letzte “Blake und Mortimer”-Abenteuer unvollendet. Es wurde vier Jahre später von Bob de Moor zu Ende geführt (“Mortimer gegen Mortimer”). Inzwischen haben Jean van Hamme und Ted Benoit die Serie wieder aufgenommen und führen sie ganz im alten Jacobs-Stil fort.

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Hubertus Rufledt arbeitete in verschiedenen Berufen,  unter anderem als Binnenschiffer, Bühnentechniker und Filmvorführer, bevor er 1989 mit dem Schreiben begann. Er schrieb und konzipierte Szenarien für den MOSAIK Steinchen-für-Steinchen-Verlag, Disney, Gruner+Jahr und andere. Hubertus Rufledt lebt und arbeitet in Potsdam.

Wie bist Du zum Zeichnen / Schreiben gekommen?
Durch die Nachwendezeitung „das blatt“. Ich arbeitete an einem Artikel über die MOSAIK-Comics und besuchte in diesem Zusammenhang die Redaktion. Vier Jahre später schrieb ich für MOSAIK meine erste Geschichte, die als Album veröffentlicht wurde.

Eine gute Geschichte braucht unbedingt… einen spannenden Anfang, eine wendungsreiche Mitte und einen überzeugenden Schluss (mit Happy End! :-))

In Comics sollte es mehr Humor geben.

Dein Lieblingscomic/-serie? Spirou und Fantasio, Blacksad, MOSAIK (:-))

Was liest/guckst Du gerade? (Buch, TV-Serie etc.)
Bücher: Das Blut der Nibelungen von Bernd Frenz, Der Name des Windes von Patrick Rothfuss, TV-Serien: Game of Thrones, Homeland

Worüber regst Du Dich zu oft/zu selten auf?
zu oft: dass ich wieder mal meine Brille verlegt habe, zu selten:  dass täglich 150 Tierarten aussterben

Wenn Du ein Superheld wärst, wie wäre Dein Name? Was wären Deine Superkräfte?
Brain Drop, kann (unter dem Einfluss von Pfefferminzlikör) die Gedanken anderer Menschen lesen

Snickers oder Mars? Snickers

Was sollte man in Potsdam unbedingt tun/lassen?
unbedingt tun: im Sommer durch den Babelsberger Park bummeln (wenig Touristen) / unbedingt lassen: im Sommer auf der Brandenburger Straße bummeln ( viele Touristen)

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Helge Vogt, Jahrgang 1976, arbeitet als Illustrator und Comiczeichner für zahlreiche Verlage, unter anderem Disney, Le Lombard und Carlsen. Er lebt in Berlin.

Wie bist Du zum Zeichnen / Schreiben gekommen?
Ich habe als Kind schon gerne gezeichnet. Damals vor allem Monster und sowas (heute eigentlich auch noch :D ). Mir war aber nie bewusst, dass man damit vielleicht sogar Geld verdienen kann…

Eine gute Geschichte braucht unbedingt… ein totes Mädchen, das auf einem Friedhof erwacht und sich in einen lebenden Jungen verliebt. ;) Nene, ich denke mal, eine originelle Idee ist schon mal eine gute Grundlage. Und bei Comics sind dann die Zeichnungen auch nicht gaaaanz unwichtig.

In Comics sollte es mehr …Experimente geben. Ich freu mich immer, wenn jemand das Medium ein bisschen weiterdenkt. Watchmen ist da wohl das populärste Beispiel. Aber wir haben das auch bei Alisik versucht…

Dein Lieblingscomic/-serie?
Y – the last man. Auf der Erde gibt es von einem Tag auf den anderen keine Männer mehr außer einem. Wie kam es dazu, was ändert sich gesellschaftlich, politisch… Sehr, sehr cool!

Was liest/guckst Du gerade? (Buch, TV-Serie etc.)
Buch: Magnus Chase – die neue Buchreihe von Rick Riordan (Percy Jackson), in der es diesmal um nordische Götter geht und für die ich wieder Cover malen darf. :-) Serie: Battlestar Galactica hatte ich damals verpasst und hole sie gerade nach. Scheint ganz cool zu sein.

Worüber regst Du Dich zu oft/zu selten auf?
Wenn Photoshop abstürzt und ich lange nicht gespeichert habe. Ich habe viel zu oft stundenlang versucht die Dateien zu reparieren und mich geärgert, anstatt einfach schnell alles nochmal zu machen. Aber zum Glück ist mir das lange nicht mehr passiert.

Wenn Du ein Superheld wärst, wie wäre Dein Name? Helgator

Was wären Deine Superkräfte? Meine Neffen einmal bei Halo besiegen.

Snickers oder Mars? Mr. Tom

Was sollte man in Berlin unbedingt tun/lassen?
Berliner bestellen… Hamburger gehen aber.

Guillaume Long

Guillaume Long wurde am 3. September 1977 in Genf geboren. Er studierte visuelle Kommunikation und arbeitet seit seinem Abschluss 2002 als Illustrator und Comiczeichner. 2003 gewann er den renommierten Töpffer-Preis der Stadt Genf. Er ist begeisterter Hobbykoch und in Frankreich durch seinen Blog “À boire et à manger” (Über Trinken und Essen) bekannt geworden, den er auf der Seite der Tageszeitung Le Monde betreibt.

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